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Totenbuch-Datenbank

Das Textzeugenarchiv

Zentrale Fragestellung des Totenbuch-Projekts ist die Entwicklung des Totenbuchs, sowohl seiner Texte, seiner Vignetten als auch der Gestaltung der Handschriften als Ganzes. Dazu werden einerseits repräsentative Textzeugen aus den verschiedenen Belegungsperioden, andererseits außergewöhnliche Handschriften, die den vermeintlichen Standards nicht entsprechen, ediert.

Um signifikante Manuskripte auszuwählen und zu edieren, muss man sich zunächst einen Überblick über das weltweit noch erhaltenen Material verschaffen. Dafür wurde während der gesamten Projektlaufzeit ein Textzeugenarchiv aus Datenbank und Bildarchiv aufgebaut, in dem heute mit ca. 3000 Einträgen fast alle weltweit noch erhaltenen Quellen des Totenbuchs registriert sind.

Damit auch andere Forscher auf diese Daten zugreifen können und aufwendige Reisen entfallen, ist das Archiv seit März 2012 im Internet öffentlich zugänglich. Bestandteil sind nicht nur Daten und Bilder zu den einzelnen Manuskripten, auch die Übersetzung von Burkhard Backes von Hunderten von Totenbuchsprüchen sowie die über 20 Jahre hinweg aufgebaute Bibliographie sind nun miteinander verknüpft.

Auf diese Weise wird 2012 passend zum Wissenschaftsjahr der Nachhaltigkeitsforschung garantiert, dass auch über das Projektende im Dezember 2012 hinaus, die Daten verfügbar und nutzbar bleiben.

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